Alterra Nagellack

Alterra NATURKOSMETIK Nagellack 04 – Berry

  • Dieser Alterra Nagellack mit Bio-Arganöl enthält 76% Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs für schöne natürliche Nägel.

Die nachhaltige Beauty-Revolution auf meinen Fingerspitzen

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich zum ersten Mal einen Alterra Nagellack in meinen Händen hielt. Es war ein sanfter Rosaton, der mich sofort an die ersten Kirschblüten des Frühlings erinnerte. Was als spontaner Kauf beim Rossmann begann, entwickelte sich zu einer wahren Liebesaffäre mit dieser Nagellack-Marke. Heute, nach mehr als drei Jahren des Experimentierens mit verschiedenen Farben und Finishes, möchte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Natürliche Schönheit beginnt mit bewussten Entscheidungen – und genau das verkörpert Alterra für mich.

Die Farbpalette: Vom dezenten Nude bis zum knalligen Statement

Wenn du wie ich nach einer vielseitigen Farbpalette suchst, wirst du bei Alterra nicht enttäuscht. Als ich das erste Mal vor dem Regal stand, war ich überrascht über die Auswahl. Von sanften Nudetönen über klassisches Rot bis hin zu trendigen Pastellfarben – die Palette deckt wirklich jeden Wunsch ab.

Meine persönlichen Favoriten haben sich über die Jahreszeiten immer wieder verändert. Im Sommer greife ich gerne zu dem leuchtenden Korallenrot (Farbnummer 23), das meine gebräunte Haut perfekt zur Geltung bringt. Für den Herbst liebe ich den tiefen Bordeauxton (Farbnummer 11), der sowohl elegant als auch zeitgemäß wirkt. Wenn der Winter kommt, schwöre ich auf das dunkle Tannengrün (Farbnummer 18), das festlich, aber nicht zu auffällig ist.

Was mich besonders begeistert, ist die regelmäßige Erweiterung der Farbpalette. Alterra bringt immer wieder saisonale Kollektionen heraus, die aktuelle Trends aufgreifen. Letzten Sommer gab es eine wundervolle “Ocean Dreams”-Kollektion mit verschiedenen Blautönen, die mich sofort an meinen Urlaub am Meer erinnerten.

Für alle, die es etwas dezenter mögen: Die nude- und rosafarbenen Töne eignen sich perfekt für den Alltag und sehen besonders im Büro gepflegt aus. Mein täglicher Begleiter ist ein zartes Rosa (Farbnummer 05), das so natürlich aussieht, dass es fast wie eine gesunde Version meiner eigenen Nagelfarbe wirkt.

Vegan und tierversuchsfrei: Beauty mit gutem Gewissen

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird: Ist Alterra Nagellack vegan? Die klare Antwort lautet: Ja! Das war tatsächlich einer der Hauptgründe, warum ich diese Marke für mich entdeckt habe.

Als ich vor einigen Jahren begann, meine Beauty-Routine zu überdenken und auf tierversuchsfreie Produkte umzusteigen, stand ich vor einer echten Herausforderung. Bei vielen konventionellen Nagellacken werden tierische Inhaltsstoffe wie Schellack (ein Sekret der Lackschildlaus) oder Karmin (ein roter Farbstoff aus Schildläusen) verwendet. Diese Erkenntnis hat mich damals wirklich schockiert.

Alterra verzichtet bewusst auf solche Inhaltsstoffe und setzt stattdessen auf pflanzliche und mineralische Alternativen. Zudem tragen alle Produkte das bekannte Leaping Bunny-Logo, das bestätigt, dass weder die Endprodukte noch die Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden.

Diese ethische Komponente gibt mir ein gutes Gefühl bei jedem Auftragen. Schönheit sollte niemals auf Kosten von Tieren gehen – ein Grundsatz, den Alterra offensichtlich teilt.

Die Inhaltsstoffe: Was steckt wirklich drin?

Als jemand, der sich intensiv mit den Inhaltsstoffen von Kosmetikprodukten auseinandersetzt, war es mir wichtig, genau zu verstehen, was ich da eigentlich auf meine Nägel auftrage. Alterra Nagellacke sind frei von vielen bedenklichen Stoffen, die in herkömmlichen Nagellacken oft zu finden sind.

Die Formel verzichtet auf die sogenannten “Big Five” der problematischen Nagellack-Inhaltsstoffe:

  • Kein Formaldehyd
  • Kein Toluol
  • Kein Dibutylphthalat (DBP)
  • Kein Formaldehyd-Harz
  • Kein Kampfer

Stattdessen setzt Alterra auf eine Mischung aus natürlichen Harzen und pflanzlichen Inhaltsstoffen, die für eine gute Haftung und Haltbarkeit sorgen. Besonders beeindruckt hat mich der Zusatz von Biotin und Silizium, die die Nagelstruktur stärken sollen.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Lacke enthalten kein Mikroplastik. Als ich das erste Mal davon hörte, dass herkömmliche Nagellacke Mikroplastik enthalten können, war ich ehrlich gesagt erschrocken. Diese winzigen Plastikpartikel gelangen beim Entfernen des Lacks ins Abwasser und letztendlich in unsere Umwelt, wo sie kaum abbaubar sind und großen Schaden anrichten können.

Alterra geht hier einen verantwortungsvolleren Weg, indem sie auf diese problematischen Kunststoffpartikel verzichtet. Das macht den Lack nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch hautverträglicher – ein wichtiger Aspekt für mich als Person mit empfindlicher Haut.

Wo kann man Alterra Nagellack kaufen?

Für alle, die jetzt neugierig geworden sind: Alterra ist eine Eigenmarke der Drogeriekette Rossmann. Das bedeutet, dass du die Nagellacke ausschließlich in Rossmann-Filialen oder im Rossmann Online-Shop erwerben kannst.

Als ich noch in einer Kleinstadt wohnte, war der nächste Rossmann 30 Minuten entfernt – ein Umstand, der mich dazu brachte, regelmäßig größere Mengen auf einmal zu kaufen. Mittlerweile lebe ich in der Stadt und habe gleich drei Filialen in meiner Nähe, was das Nachkaufen deutlich erleichtert.

Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Die limitierten Sondereditionen sind oft schnell vergriffen. Wenn du also eine Farbe aus einer saisonalen Kollektion entdeckst, die dir gefällt, solltest du nicht zu lange zögern. Ich habe aus dieser Erfahrung gelernt, nachdem ich letzten Winter einen wunderschönen Metallic-Ton verpasst hatte, der nie wieder aufgelegt wurde.

Der Preis ist mit durchschnittlich 2,99 € pro Fläschchen (Stand Juli 2025) mehr als fair, besonders wenn man die Qualität und die nachhaltigen Aspekte berücksichtigt. Bei den regelmäßigen Rabattaktionen von Rossmann kann man sogar noch günstiger zuschlagen – ich stocke meinen Vorrat immer auf, wenn es 25% auf Naturkosmetik gibt!

Die Haltbarkeit: Wie lange bleibt der Lack wirklich schön?

Seien wir ehrlich: Bei Naturkosmetik-Nagellacken ist die Haltbarkeit oft ein Knackpunkt. Viele versprechen viel, halten aber nur kurz. Meine ersten Erfahrungen mit Naturkosmetik-Nagellacken vor Jahren waren eher enttäuschend – nach einem Tag waren bereits deutliche Absplitterungen zu sehen.

Bei Alterra ist das erfreulicherweise anders. Mit einer guten Basis und einem Top Coat hält der Lack bei mir durchschnittlich 4-5 Tage, bevor die ersten kleinen Absplitterungen an den Spitzen zu sehen sind. An den Fingernägeln, die weniger beansprucht werden, sogar noch länger.

Natürlich kommt es stark darauf an, was man den ganzen Tag über so treibt. Als ich noch regelmäßig Klavier spielte, war die Haltbarkeit deutlich kürzer. Und auch nach intensivem Gärtnern oder häufigem Händewaschen ohne Handschuhe zeigen sich schneller Abnutzungserscheinungen.

Mein persönlicher Trick für eine längere Haltbarkeit: Ich trage zuerst einen Alterra Base Coat auf, dann zwei dünne Schichten Farblack, lasse jede Schicht gut trocknen und versiegele das Ganze mit dem Alterra Top Coat. Alle zwei Tage frische ich den Top Coat auf – das verlängert die Lebensdauer der Maniküre erheblich.

Ein weiterer Faktor, der die Haltbarkeit beeinflusst, ist die Farbe selbst. Ich habe festgestellt, dass die dunkleren Töne generell etwas länger halten als die sehr hellen Farben. Mein Lieblingsrot (Farbnummer 08) ist dabei der absolute Champion und bleibt manchmal bis zu sieben Tage makellos.

Erfahrungsberichte: Was sagen andere Nutzerinnen?

Natürlich verlasse ich mich nicht nur auf meine eigenen Erfahrungen. Ich habe mich intensiv mit den Bewertungen anderer Nutzerinnen auseinandergesetzt und auch im Freundeskreis nachgefragt. Das Feedback ist überwiegend positiv, wobei einige Punkte immer wieder auftauchen:

Meine Freundin Lisa, die als Grundschullehrerin arbeitet und ihre Hände ständig wäscht, berichtet von einer etwas kürzeren Haltbarkeit von 2-3 Tagen. Dennoch bleibt sie der Marke treu, weil sie die sanfte Formel schätzt.

In Online-Bewertungen lese ich oft, dass die Konsistenz besonders gelobt wird. Der Lack ist weder zu dünn noch zu dickflüssig und lässt sich daher gut auftragen. Auch die Farbintensität wird positiv hervorgehoben – die Farben erscheinen auf dem Nagel genauso wie im Fläschchen, was bei manch anderen Marken nicht immer der Fall ist.

Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die Trocknungszeit, die etwas länger sein kann als bei konventionellen Nagellacken. Dazu komme ich aber gleich noch genauer.

Interessanterweise berichten viele Nutzerinnen, dass ihre Nägel seit der Umstellung auf Alterra weniger brüchig sind. Diese Erfahrung kann ich teilen – meine Nägel sind definitiv in einem besseren Zustand als zu Zeiten, in denen ich konventionelle Lacke verwendete.

Schadstofffrei: Ein Blick hinter die Kulissen

Die Frage nach Schadstoffen in Kosmetikprodukten beschäftigt mich seit Jahren. Als ich vor einiger Zeit einen Artikel über die potenziellen Auswirkungen von Nagellack-Chemikalien auf den Hormonspiegel las, wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, bei der Wahl meiner Beauty-Produkte achtsam zu sein.

Alterra Nagellacke sind als “5-free” deklariert, was bedeutet, dass sie frei von den fünf häufigsten problematischen Inhaltsstoffen sind. Das allein war für mich schon ein überzeugendes Argument, aber ich wollte es genauer wissen.

Nach einiger Recherche erfuhr ich, dass die Lacke auch frei von Parabenen, synthetischen Duftstoffen und künstlichen Farbstoffen sind. Die Farbpigmente stammen hauptsächlich aus mineralischen Quellen, was das Allergiepotenzial reduziert.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich als jemand, der viel mit den Händen gestikuliert: Die Lacke dünsten beim Trocknen weniger aggressive Chemikalien aus. Der typische, beißende Nagellackgeruch ist bei Alterra deutlich milder – ein Zeichen dafür, dass weniger flüchtige organische Verbindungen (VOCs) freigesetzt werden.

Diese schadstoffarme Formulierung macht den Lack auch für Menschen mit Chemikalienempfindlichkeit oder leichten Allergien interessant. Meine Schwester, die auf viele konventionelle Kosmetikprodukte mit Hautreizungen reagiert, verträgt die Alterra Lacke problemlos.

Nachhaltigkeit: Mehr als nur ein Trend

Nachhaltigkeit ist für mich kein Modewort, sondern eine Lebenseinstellung. Bei der Bewertung von Kosmetikprodukten schaue ich daher nicht nur auf die Inhaltsstoffe, sondern auch auf Verpackung, Produktionsbedingungen und Unternehmensphilosophie.

Alterra überzeugt mich in dieser Hinsicht auf mehreren Ebenen. Die Glasfläschchen sind recyclebar, und der Deckel besteht aus einem holzähnlichen Material, das deutlich umweltfreundlicher ist als reines Plastik. Die Verpackung ist minimalistisch gehalten, ohne unnötigen Umkarton oder Plastikfolien.

Was mich besonders freut: Rossmann hat sich als Unternehmen ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt und arbeitet kontinuierlich daran, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Die Eigenmarke Alterra spielt dabei eine wichtige Rolle und wird nach strengen Nachhaltigkeitskriterien produziert.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Der Pinsel enthält noch synthetische Materialien. Hier würde ich mir für die Zukunft eine noch nachhaltigere Alternative wünschen. Vielleicht aus pflanzlichen Fasern oder recyceltem Material?

Trotz dieses kleinen Kritikpunkts bleibt Alterra Nagellack in puncto Nachhaltigkeit für mich eine der besten Optionen auf dem Markt. Es ist eben immer ein Kompromiss zwischen Funktionalität, Preis und Umweltverträglichkeit – und Alterra findet hier meiner Meinung nach eine sehr gute Balance.

Matte Optik: Ja, das geht!

Lange Zeit war ich ein großer Fan von glänzenden Finishes. Doch vor etwa einem Jahr entdeckte ich den Trend zu matten Nägeln für mich – und war begeistert von dem edlen, subtilen Look.

Alterra bietet tatsächlich einen speziellen Matt-Topcoat an, der jeden Farblack in einen matten Look verwandelt. Das Beste daran: Man braucht nicht für jede Farbe einen separaten matten Lack, sondern kann seine Lieblingsfarben flexibel einsetzen.

Mein Favorit ist die Kombination aus dem dunklen Burgunderrot mit dem Matt-Topcoat – das Ergebnis erinnert mich an Samt und sieht besonders im Herbst und Winter unglaublich elegant aus. Auch der klassische rote Lack bekommt durch die matte Versiegelung einen ganz neuen, fast vintage-artigen Charakter.

Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Bei matten Finishes zeigen sich kleine Unregelmäßigkeiten schneller. Daher lohnt es sich, besonders sorgfältig beim Auftragen zu sein und vor dem Matt-Topcoat eine absolut ebene, glatte Oberfläche zu schaffen.

Was die Haltbarkeit betrifft, so habe ich festgestellt, dass die matte Version etwas empfindlicher ist als die glänzende Variante. Kleine Abnutzungserscheinungen sind schneller sichtbar. Ich frische den Matt-Topcoat daher alle zwei Tage auf, um den Look zu erhalten.

Trocknungszeit: Geduld ist eine Tugend

Wenn es einen Punkt gibt, bei dem Alterra nicht mit konventionellen Nagellacken mithalten kann, dann ist es die Trocknungszeit. Hier muss ich ehrlich sein: Die Lacke brauchen definitiv länger zum Trocknen als ihre chemisch optimierten Pendants.

Nach meiner Erfahrung dauert es etwa 5-7 Minuten, bis der Lack oberflächlich trocken ist, und gut 15-20 Minuten, bis man vorsichtig wieder “alltagstauglich” ist. Die vollständige Aushärtung, nach der der Lack wirklich fest und widerstandsfähig ist, nimmt sogar 1-2 Stunden in Anspruch.

Das mag für manche ein Nachteil sein, für mich ist es mittlerweile ein willkommener Anlass zur Entschleunigung. Ich nutze die Zeit, um ein Kapitel in einem Buch zu lesen oder eine Folge meiner Lieblingsserie anzuschauen – eine kleine Auszeit vom Alltag.

Ein Trick, den ich entdeckt habe: Wenn man die einzelnen Schichten wirklich dünn aufträgt und jede Schicht komplett trocknen lässt, bevor man die nächste aufträgt, verkürzt sich die Gesamttrocknungszeit erheblich. Außerdem hilft es, die Hände nach dem Lackieren für einige Minuten unter kaltes Wasser zu halten – das beschleunigt den Prozess.

Für besonders eilige Tage habe ich mir angewöhnt, den Lack abends aufzutragen, bevor ich ins Bett gehe. So kann er über Nacht vollständig aushärten, und ich wache mit perfekt lackierten Nägeln auf, ohne mich in meinen Aktivitäten einschränken zu müssen.

Der Preis: Qualität muss nicht teuer sein

In einer Zeit, in der hochwertige Nagellacke schnell 10-15 Euro kosten können, ist Alterra mit einem Preis von 2,99 Euro pro Fläschchen eine erfrischende Ausnahme. Diese Preisgestaltung macht nachhaltige und schadstoffarme Kosmetik für ein breites Publikum zugänglich – ein Aspekt, den ich besonders schätze.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach hervorragend. Man bekommt einen hochwertigen, langanhaltenden Lack mit guten Inhaltsstoffen zu einem Preis, der deutlich unter dem vieler konventioneller Marken liegt.

Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil: Die Fläschchen enthalten 10 ml, was für zahlreiche Anwendungen ausreicht. Bei meiner durchschnittlichen Nutzung hält ein Fläschchen etwa 6-8 Monate, bevor es eindickt – ein sehr guter Wert.

Durch die regelmäßigen Rabattaktionen bei Rossmann kann man zudem noch günstiger an die Produkte kommen. Ich kaufe meistens während der “25% auf Naturkosmetik”-Wochen ein und spare so zusätzlich.

Ein kleiner Vergleich: Für den Preis eines einzigen Premium-Nagellacks bekomme ich bei Alterra eine komplette Grundausstattung mit Base Coat, zwei Farblacken und Top Coat. Das macht es auch für Nagellack-Einsteiger oder Menschen mit kleinerem Budget attraktiv, auf nachhaltigere Alternativen umzusteigen.

Für Allergiker: Sanft zu empfindlichen Nägeln

Als jemand mit tendenziell empfindlicher Haut und Neigung zu Allergien war es mir wichtig, einen Nagellack zu finden, der keine Reizungen oder Reaktionen verursacht. Vor meiner Entdeckung von Alterra hatte ich mehrfach Erfahrungen mit geröteter, juckender Haut um die Nagelränder nach der Anwendung konventioneller Lacke gemacht.

Die schadstoffarme Formulierung von Alterra kommt mir hier sehr entgegen. Seit ich diesen Lack verwende, hatte ich keine allergischen Reaktionen mehr. Auch der Geruch ist deutlich milder, was für Menschen mit Duftstoffallergien oder Asthma ein wichtiger Faktor sein kann.

Besonders positiv finde ich auch, dass auf künstliche Konservierungsstoffe verzichtet wird, die häufig Allergien auslösen können. Stattdessen wird die Haltbarkeit durch die Auswahl stabiler natürlicher Inhaltsstoffe und die Verpackung in dunklen Glasfläschchen gewährleistet.

Ein wichtiger Hinweis für Allergiker: Trotz der sanften Formulierung kann es natürlich individuelle Unverträglichkeiten geben. Wenn du sehr empfindlich bist, empfehle ich, vor der ersten Anwendung einen kleinen Patch-Test zu machen – trage etwas Lack auf einen Nagel auf und beobachte die Reaktion über 24 Stunden.

Was ich außerdem festgestellt habe: Im Gegensatz zu vielen konventionellen Lacken scheint Alterra die Nägel nicht auszutrocknen oder zu schwächen. Im Gegenteil, durch die enthaltenen pflegenden Inhaltsstoffe wie Biotin fühlen sich meine Nägel nach dem Entfernen des Lacks sogar stärker an als zuvor.

Verwendung bei künstlichen Nägeln

Obwohl ich selbst keine künstlichen Nägel trage, habe ich diese Frage für eine Freundin recherchiert, die regelmäßig Acryl-Nägel trägt und dabei auf nachhaltigere Produkte umsteigen wollte.

Die gute Nachricht: Alterra Nagellacke können problemlos auf künstlichen Nägeln verwendet werden, sei es auf Acryl-, Gel- oder Press-on-Nägeln. Die Formel greift das Kunstmaterial nicht an und haftet gut darauf.

Meine Freundin berichtet, dass die Haltbarkeit auf ihren Acryl-Nägeln sogar noch besser ist als auf natürlichen Nägeln – vermutlich, weil die künstliche Oberfläche weniger Öle enthält und daher eine bessere Haftung ermöglicht. Sie trägt allerdings immer einen speziellen Base Coat für künstliche Nägel auf, bevor sie den Alterra Lack verwendet, um Verfärbungen zu vermeiden.

Ein interessanter Nebeneffekt: Da künstliche Nägel oft etwas porös sein können und Farbstoffe aufnehmen, ist die Verwendung von schadstoffärmeren Lacken hier besonders sinnvoll. So werden weniger problematische Substanzen über die Nägel in den Körper eingebracht.

Falls du also künstliche Nägel trägst und über einen Wechsel zu nachhaltigeren Lacken nachdenkst, kann ich dir Alterra definitiv empfehlen – mit dem Hinweis, immer einen geeigneten Base Coat zu verwenden, um die Lebensdauer deiner künstlichen Nägel zu maximieren.

Glitzer und Effekte: Funkelnde Highlights

Ich gebe zu: Manchmal brauche ich einfach etwas Glitzer in meinem Leben! Zum Glück bietet Alterra auch in diesem Bereich einige wundervolle Optionen an.

Die Glitzerlacke von Alterra enthalten keine Mikroplastik-Partikel, wie sie in vielen konventionellen Glitzerlacken zu finden sind. Stattdessen werden mineralische Glimmerpartikel verwendet, die biologisch abbaubar sind – ein wichtiger Punkt für die Umwelt.

Besonders gut gefällt mir der goldene Glitzerlack (Farbnummer 30), der sowohl allein als auch als Topping über anderen Farben wunderschön aussieht. Für die Festtage ist der silberne Glitzerlack (Farbnummer 31) mit seinen feinen Partikeln mein absoluter Favorit – er erinnert mich an frisch gefallenen Schnee im Sonnenlicht.

Neben den klassischen Glitzerlacken gibt es auch Varianten mit Perlmutteffekt, die einen subtilen Schimmer erzeugen. Diese eignen sich perfekt für den Alltag oder Anlässe, bei denen man es nicht zu auffällig mag.

Ein kleiner Nachteil: Das Entfernen von Glitzerlack ist generell etwas mühsamer als bei normalen Farblacken. Ich habe für mich die Methode mit in Nagellackentferner getränkten Wattepads entdeckt, die ich für einige Minuten auf den Nagel lege, bevor ich den Lack abwische. Das löst auch hartnäckige Glitzerpartikel zuverlässig.

Die richtige Anwendung: Meine persönliche Routine

Nach viel Experimentieren habe ich für mich die perfekte Routine gefunden, um das Beste aus meinem Alterra Nagellack herauszuholen:

  1. Vorbereitung: Ich beginne immer mit sauberen, trockenen Nägeln. Alte Lackreste entferne ich vollständig und schiebe dann sanft die Nagelhaut zurück. Ein leichtes Anrauen der Nageloberfläche mit einem feinen Buffer verbessert die Haftung enorm.
  2. Base Coat: Der Alterra Base Coat ist für mich unverzichtbar. Er verhindert Verfärbungen und sorgt für eine ebenmäßige Oberfläche. Ich lasse ihn etwa 3 Minuten trocknen, bevor ich weitermache.
  3. Erste Farbschicht: Weniger ist mehr! Ich tauche den Pinsel ein und streife ihn am Flaschenhals ab, sodass nur eine kleine Menge Lack am Pinsel bleibt. Dann trage ich eine dünne, gleichmäßige Schicht auf, beginnend in der Mitte des Nagels und dann zu den Seiten hin. Diese Schicht lasse ich mindestens 5 Minuten trocknen.
  4. Zweite Farbschicht: Die zweite Schicht trage ich genauso dünn auf wie die erste und achte darauf, alle Stellen gleichmäßig zu bedecken. Danach heißt es wieder warten – mindestens 10 Minuten für optimale Ergebnisse.
  5. Top Coat: Als Abschluss kommt der Alterra Top Coat zum Einsatz, der für Glanz sorgt und die Haltbarkeit verlängert. Auch hier gilt: dünn auftragen und bis an die Kanten gehen, um den Lack zu versiegeln.
  6. Trocknen: Nach dem Auftragen bewege ich meine Hände regelmäßig sanft durch die Luft, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Nach etwa 20 Minuten kann ich vorsichtig alltägliche Aktivitäten wieder aufnehmen, vermeide aber noch für 1-2 Stunden Tätigkeiten wie Geschirrspülen oder Duschen.

Ein spezieller Tipp, den ich von einer Kosmetikerin gelernt habe: Führe den Pinsel beim Auftragen nicht zu oft über dieselbe Stelle. Zu viele Pinselstriche können dazu führen, dass der bereits antrocknende Lack wieder angelöst wird und uneben wird.

Wasserfestigkeit: Im Alltag bewährt

Eine Frage, die mir oft gestellt wird, ist die nach der Wasserfestigkeit. Alterra Nagellack ist nach vollständiger Trocknung durchaus wasserfest, was bedeutet, dass normales Händewaschen oder kurzes Eintauchen in Wasser kein Problem darstellt.

Für längere Wasserexpositionen, wie beim Schwimmen oder in der Sauna, ist er jedoch nicht optimal geeignet. Nach meiner Erfahrung kann längerer Wasserkontakt (mehr als 30 Minuten) dazu führen, dass der Lack an den Kanten etwas weicher wird und sich dann leichter ablöst.

Für den Strandurlaub letzten Sommer habe ich daher zu einem zusätzlichen wasserfesten Top Coat einer anderen Marke gegriffen, den ich über den Alterra Lack aufgetragen habe. Das hat gut funktioniert und die Haltbarkeit auch bei häufigem Schwimmen deutlich verbessert.

Im normalen Alltag mit Duschen, Händewaschen und gelegentlichem Geschirrspülen hält der Lack aber problemlos, besonders wenn man einen guten Top Coat verwendet und diesen alle zwei Tage erneuert.

Mein Fazit zur Wasserfestigkeit: Für den normalen Alltag völlig ausreichend, für spezielle Situationen mit viel Wasserkontakt eher mit zusätzlichem Schutz verwenden.

Gibt es Mini-Versionen?

Für alle, die gerne verschiedene Farben ausprobieren möchten, ohne gleich ein großes Fläschchen zu kaufen, gibt es tatsächlich gute Neuigkeiten: Alterra bietet mittlerweile auch Mini-Versionen ihrer beliebtesten Farben an.

Diese kleinen 5ml-Fläschchen sind ideal für Reisen, zum Testen neuer Farben oder wenn man einfach nicht so oft Nagellack trägt. Ich habe mir letztes Jahr ein Set mit drei Mini-Lacken in verschiedenen Rottönen gegönnt und war begeistert von der praktischen Größe.

Die Qualität ist identisch mit den regulären Fläschchen, nur der Pinsel ist etwas kleiner – was ich persönlich für präzises Arbeiten sogar bevorzuge. Der Preis liegt bei etwa 1,79 € pro Mini-Flasche, was sie zu einer günstigen Option macht, um neue Farben auszuprobieren.

Besonders zu den Festtagen gibt es oft spezielle Sets mit mehreren Mini-Lacken in einer hübschen Verpackung – perfekt als Geschenk oder zum Selberverwöhnen. Letztes Weihnachten gab es ein wundervolles Set mit fünf winterlichen Farben, das innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war.

Ein kleiner Tipp: Die Mini-Versionen sind nicht für alle Farben erhältlich und oft nur für begrenzte Zeit im Sortiment. Wenn du also eine entdeckst, die dir gefällt, solltest du nicht zu lange zögern.

Entfernen des Lacks: Sanft und effektiv

Früher war das Entfernen von Nagellack für mich immer mit diesem typischen, stechenden Aceton-Geruch und ausgetrockneten Fingerspitzen verbunden. Mit Alterra habe ich auch hier eine bessere Alternative gefunden.

Alterra bietet einen eigenen Nagellackentferner auf Basis von Bio-Alkohol an, der frei von Aceton ist und mit Aloe Vera und Vitamin E angereichert wurde. Dieser entfernt den Lack zwar etwas langsamer als acetonhaltige Produkte, dafür aber deutlich schonender für Nägel und Haut.

Meine Methode: Ich tränke ein Wattepad mit dem Entferner, lege es für etwa 30 Sekunden auf den Nagel und wische dann den Lack ab. Bei Glitzerlacken wiederhole ich den Vorgang oder lasse das Pad etwas länger einwirken.

Nach dem Entfernen des Lacks spüle ich meine Hände gründlich mit Wasser ab und trage eine reichhaltige Handcreme sowie ein Nagelöl auf. So beugt man der Austrocknung vor, die trotz des sanfteren Entferners in geringem Maße auftreten kann.

Eine umweltfreundliche Alternative, die ich kürzlich entdeckt habe: wiederverwendbare Abschminkpads aus Baumwolle statt Einweg-Wattepads. Sie funktionieren genauso gut, können gewaschen werden und reduzieren Abfall.

Alternativen zu Alterra: Ein Vergleich

Obwohl Alterra meine persönliche erste Wahl ist, gibt es natürlich auch andere nachhaltige Nagellackmarken auf dem Markt. Hier ein kurzer Vergleich mit einigen Alternativen, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe:

  1. Benecos: Ähnlich wie Alterra eine Naturkosmetik-Marke mit 5-free Formel. Die Farbauswahl ist etwas kleiner, der Preis mit etwa 4,95 € etwas höher. In puncto Haltbarkeit vergleichbar mit Alterra.
  2. Logona: Eine etablierte Naturkosmetikmarke mit hochwertigen Inhaltsstoffen. Die Nagellacke sind etwas teurer (ca. 8,95 €), halten aber nach meiner Erfahrung auch etwas länger als Alterra. Die Farbauswahl ist allerdings begrenzter.
  3. Kure Bazaar: Ein Premium-Produkt im höheren Preissegment (ca. 16 €). Die Lacke bestehen zu bis zu 85% aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Holzzellulose, Weizen, Baumwolle und Kartoffeln. Die Qualität ist hervorragend, aber der Preis für mich ein Ausschlusskriterium für den regelmäßigen Gebrauch.
  4. Zao: Diese Marke bietet Nagellacke in wiederauffüllbaren Bambus-Fläschchen an – ein spannendes Konzept! Mit etwa 12 € pro Flasche im höheren Preissegment angesiedelt, aber durch das Nachfüllsystem langfristig durchaus wirtschaftlich.

Was mich bei Alterra hält, ist die Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, breiter Verfügbarkeit und der großen Farbauswahl. Zudem finde ich es praktisch, die Produkte direkt bei meinem normalen Drogerieeinkauf mitbesorgen zu können, ohne einen Spezialshop aufsuchen zu müssen.

Mein persönliches Fazit

Nach über drei Jahren mit Alterra Nagellacken bin ich nach wie vor begeistert. Für mich sind sie der perfekte Kompromiss zwischen Nachhaltigkeit, Qualität und Bezahlbarkeit – ein Beweis dafür, dass man nicht zwischen Schönheit und Umweltbewusstsein wählen muss.

Besonders überzeugt haben mich die vegane Formulierung, der Verzicht auf bedenkliche Inhaltsstoffe und Mikroplastik sowie die Vielfalt der Farben. Die etwas längere Trocknungszeit nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür ein Produkt erhalte, das sowohl zu meiner Gesundheit als auch zur Umwelt freundlicher ist.

Was ich mir für die Zukunft wünschen würde, ist eine noch nachhaltigere Verpackung, vielleicht mit recyceltem Glas und einem biologisch abbaubaren Pinsel. Auch ein Schnelltrocknungslack in der Alterra-Qualität wäre eine willkommene Ergänzung für besonders eilige Tage.

Wenn du also nach einer umweltbewussteren Alternative zu konventionellen Nagellacken suchst, kann ich dir Alterra wärmstens empfehlen. Beginne vielleicht mit einer Basisausstattung aus Base Coat, einem alltagstauglichen Farbton und dem Top Coat – ich bin sicher, du wirst genauso überzeugt sein wie ich.

Natürliche Schönheit beginnt mit bewussten Entscheidungen – und mit Alterra fällt diese Entscheidung besonders leicht.

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